Dynamo verliert bei Union – Das wird wohl nichts mit zweiter Liga

8 Mai, 2008 um 9:06 pm | Veröffentlicht in Dynamo, Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
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Union Berlin besiegt zu Hause die SG Dynamo Dresden mit 4:2. In einem hart umkämpften Spiel entschied letztlich die schwache Abwehrleistung der Elbestädter. Damit dürften nun auch die letzten Dresdner ihre Träume von der zweiten Liga begraben.

Einen Punkt hatte Ede Geyer als Ziel für das Spiel beim Tabellensechsten ausgegeben. Doch schon nach sechs Minuten gab es den erste Rückschlag für Dynamo. Christian Stuff köpfte Union zur Führung. In einer umkämpften Anfangsphase kamen die Dresdner erst in der 12. Spielminute zu ihrer ersten Chance, als Penksa am langen Pfosten eine Herreingabe von Nikol nur knapp verfehlte. Die Partie wurde zusehends ruppiger, zahlreiche Fouls prägten das Geschehen. Nach einer halben Stunde legte Benyamina dann per Kopf eine Flanke von Matuschka auf Shergo Brinan ab, der aus vier Metern kein Problem hatte das 2:0 zu erzielen. Doch Dynamo zeigte sich unbeeindruckt, konnte weiter Druck aufbauen. Nikol mit einem Freistoß und Ulich mit einem Schuss aus der zweiten Reihe hatten bereits die Chance zum Anschlusstreffer, bevor Bröker in der 40. Minute nach einer scharfen Hereingabe von Pelzer nur noch das Bein lang machen musste und den Ball über die Torlinie schob.

„Wir hatten heute keine Abwehr.“

Auch die zweite Halbzeit begannen die Dresdner druckvoll. Doch die Elbestädter konnten sich keine zwingenden Chancen erarbeiten. Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff dann ein Abspielfehler in der Dynamo-Abwehr. Matuschka geriet an den Ball und spielte abseitsverdächtig auf Benyamina, welcher auf Shergo Biran passte, der dann nur noch einschieben musste. Doch die Dresdner Antwort kam direkt: 60 Sekunden später köpfte Wagefeld nach Freistoß von Uhlig zum erneuten Anschlusstreffer. Doch in Minute 64 dann wieder ein Tor für Union: Benyamina tänzelte durch die gesamte Dynamo-Hintermannschaft, nach seinem Pass war es erneut Biran, der den Treffer erzielte. Die Dresdner brauchten erst einmal zehn Minuten um sich zu finden. Zwei gute Freistoßchancen von Ulich läuteten dann die umkämpfte Schlussphase ein, in welcher Dynamo der erneute Anschluss jedoch nicht gelang. Wieder einmal konnte die optische Überlegenheit auf dem Platz nicht in Punkte umgemünzt werden. Union siegte letztlich auf Grund der besseren Chancenverwertung und der schwachen Dresdner Hintermannschaft. „Ich kann mich gar nicht in Worte fassen. Fußball besteht nunmal aus nem Angriff, nem Mittelfeld und ner Abwehr und wir hatten halt keine Abwehr. Wir haben uns heute vier Eigentore geschossen“, meinte Ede Geyer nach dem Spiel gegenüber dem MDR.

Ein Sieg ist Pflicht
Während Union auf Platz drei vorrückt und an die zweiten Bundesliga denken darf, hat Dynamo nun bereits sechs Punkte Rückstand auf die Aufstiegsränge. Die ohnehin wohl nur von einigen wenigen erträumte Rückkehr in die Zweitklassigkeit rückt damit in weite Ferne. Statt dessen muss der Blick weiter nach unten gerichtet werden. Nur vier Zähler trennen die Dresdner noch von dem undankbaren eften Platz, welcher den Abstieg bedeuten würde. Bereits am Sonntag geht es gegen den direkten Kontrahenten und die dritte Liga aus Essen. Ein Sieg ist daher dringend nötig, um die von unten drängende Konkurenz auf Distanz zu halten.

 

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