3 wollen hoch, 5 nicht nach unten – Rechenspiele zum Zweitligafinale

17 Mai, 2008 um 5:27 pm | Veröffentlicht in Fußball | Hinterlasse einen Kommentar

Im Kampf um den dritten Aufstiegsplatz kommt es am 34. Spieltag der zweiten Bundesliga zu einem dreifachen Fernduell. Die besten Aussichten hat dabei die TSG Hoffenheim, welche Greuther Fürth empfängt. Mainz und Freiburg empfangen die Aufsteiger Wehen Wiesbaden und FC St.Pauli. Um den Verbleib in der Liga hingegen kämpfen gleich fünf Teams.

Die beste Ausgangsposition für den angepeilten Aufstieg hat der Dorfverein aus Hoffenheim. Mit 57 Punkten liegen sie zwei Punkte vor Mainz und Freiburg. Um den direkten Durchmarsch aus eigener Kraft sicher zu machen, braucht der Aufsteiger jedoch einen Sieg. Bei einem Unentschienden könnte die Tordifferenz (+15) bei einem Mainzer (+22) Sieg den Ausschlag geben. Das Team von Jürgen Klopp braucht diesen unbedingt um Hoffenheim zu verdrängen. Ebenso die Freiburger (+7), welche nur durch einen eigenen Sieg und einer Niederlage der TSG noch das Ticket für die erste Liga lösen können, sofern die Mainzer höchstens Unentschieden spielen.
Dabei treffen alle Mannschaften zu Hause auf etwa gleich starke Gegner aus dem Tabellenmittelfeld. Der SC Freiburg, das zweitstärkste Heimteam, allerdings empfängt mit dem FC St.Pauli eines der schlechtesten Auswärtsteams der Liga. Für Spannung ist also gesorgt.

Wer geht runter in Liga drei?

Noch enger geht es bei den Abstiegskandidaten zu. Den kürzeren Strohhalm hält derzeit Kaiserslautern (36 Punkte) in der Hand. Sie brauchen einen Sieg um aus eigener Kraft den Verbleib in Liga zwei zu sichern. Die Pfälzer empfangen den 1.FC Köln, für den die Saison seit dem sicheren Aufstieg schon gelaufen ist. Dabei könnte dem FCK dank der guten Tordifferenz (-3) sogar ein Unentschieden zum Klassenerhalt reichen. Nämlich dann, wenn Augsburg (-12, 37 Punkte) oder Osnabrück (-14, 37) verlieren.  Augsburg empfängt zu Hause die bereits abgestiegenen Jenaer. In Osnabrück hingegen kommt es gegen die Kickers aus Offenbach (-18, 38 ) zum direkten Duell im Kampf um den Ligaverbleib. Den Kickers würde ein Unentschieden reichen, da sie logischerweise weiter vor Osnabrück wären. Doch bei einer Niederlage müssen die Offenbacher hoffen, das Lautern nicht gewinnt und Augsburg verliert. Der größte Profiteur dieses direkten Abstiegsduells ist wohl Koblenz (-3, 38). Die Rheinländer müssen nach Aachen. Für Alemania geht es in dieser Saison um nichts mehr. Koblenz könnte nur absteigen, wenn Offenbach und Osnabrück sich die Punkte teilen, Kaiserslautern gewinnt, Augsburg nicht verliert und man selber mit gleich zehn Toren Unterschied verliert. Da dies mehr als unwahrscheinlich ist, können sich die Koblenzer bei der DFL für die Abmilderung des Achtpunkteabzugs um zwei Zähler bedanken.
Damit kommt es am letzten Spieltag der zweiten Bundesliga zu nur zwei Spielen, die nicht viel mehr als Freundschaftsspiele sind. Die Absteiger aus Paderborn empfangen den Zweitligameister Gladbach. Hier können sich die EM-Nominierten Marin und Neuville für die endgültige Aufnahme in den Kader von Jogi Löw empfehlen. Der dritte bereits feststehende Neuzugang für die dritte Liga, Erzgebirge Aue, empfängt die krisengebeutelten 1860er aus München.

Zusammenfassung:

Aufstieg:
Hoffenheim (+15 57) steigt auf wenn:

  • man selber siegt
  • man unentschieden spielt und Mainz nicht gewinnt
  • man verliert und Mainz sowie Freiburg nicht siegen

Mainz (+22 55) steigt auf wenn:

  • man gewinnt; Hoffenheim NICHT siegt; (Freiburg nicht mit mindestens 16 Toren Vorsprung gewinnt)

Freiburg (+7 55) steigt auf wenn:

  • man gewinnt; Hoffenheim verliert und Mainz höchstens unentschieden spielt

Abstieg:

Koblenz (-3 38 ) steigt ab wenn:

  • man mit mehr als zehn Toren Abstand verliert; Osnabrück und Offenbach unetschieden spielen; Augsburg nicht verliert und Kaiserslautern gewinnt

Offenbach (-19 38 ) steigt ab wenn:

  • man verliert; Augsburg mindestens einen Punkt holt und Kaiserslautern siegt

Augsburg (-12 37) steigt ab wenn:

  • man verliert; Kaiserslautern und Osnabrück mindestens unentschieden spielen
  • man verliert; Kaiserslautern mindestens unentschieden spielt und Osnabrück mit drei Toren weniger Abstand als Augsburg verliert

Osnabrück (-14 37) steigt ab wenn:

  • man verliert; Kaiserslautern und Augsburg mindestens einen Punkt holt
  • man verliert; Kaiserslautern mindestens einen Punkt holt; Augsburg mit weniger als drei Toren Abstand verliert
  • man unentschieden spielt; Kaiserslautern gewinnt; Augsburg mindestens einen Punkt holt

Kaiserslautern (-3 36) steigt ab wenn:

  • man verliert
  • man unentschieden spielt; Augsburg und Osnabrück mindestens einen Punkt holen
  • (bei Sieg auf jeden Fall weiter in der zweiten Liga, da sich Osnabrück und Offenbach die Punkte wegnehmen)

 

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